, Archivar

1926

Der Präsident fand, dass die Geselligkeit zu wenig gepflegt wurde. Er stellte den Antrag und die Aufforderung an die Mitglieder, sich jeden Samstag zur bestimmten Zeit in einem Lokal eines Vereinsmitglieds zusammen zu finden. Max Huber gab dem Antrag des Präsidenten seinen Nachdruck im gleichen Sinn. Walter Brügger, obwohl nicht gegen den Antrag, wünschte doch keine öffentliche Bekanntgabe des Zusammenkunftortes, um den Weibern das Suchen nicht allzusehr zu erleichtern. Der Antrag wurde nach redlichem Verlesen zum Beschluss.

Auf Antrag des Vorstandes wird noch eine alte verschleppte Geschichte zur Behandlung und Erledigung eingebracht. Laut einem früheren Beschluss hatten heiratende Mitglieder des Vereins eine Gabe von Fr. 15.-- zu gut. Dass auch einst Ebbe in unsere Kasse kommen könnte, bedachte man damals wie es scheint nicht, traf aber zu und ein. Es konnte infolge Erschöpfung unserer Mittel dieser Betrag nicht mehr ausbezahlt werden und nun soll bei unserem jetzigen Kassabestand jenen Mitgliedern, es sind 7 an der Zahl, der Betrag angewiesen werden. Um der Sache gerecht zu werden wurde den Zeichnungsfreudigen Mitgliedern noch eine extra Liste vorgelegt, die immerhin den Betrag von Fr. 12.-- ergab. Die Sache wurde durch Abstimmung entschieden, dass den Mitgliedern der Betrag zugewiesen werden soll. So konnte jedem Mitglied der Betrag von Fr. 16.50 übersandt werden. 

Bildbeschreibung: Übersetzung" aus Protokoll vom 17. Jan. 1926